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Nicht nur Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben ein Interesse an einer Qualifizierung, sondern auch der Staat. Der Staat stellt damit die langfristige Wirtschaftsentwicklung sicher, die nur durch gut qualifizierte Arbeitnehmer möglich ist. Es lohnt sich deshalb, die staatlichen Programme anzusehen und so möglicherweise den Staat an der eigenen Qualifizierung finanziell zu beteiligen.


Eine steuerliche Förderung ist immer möglich, auch wenn kein anderes Förderprogramm greift. „Als Weiterbildung bezeichnet man eigentlich alles, was nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss folgt“, sagt der Ökonom Roman Jaich vom Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) (Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/karriere/geld-zurueck-weiterbildung-von-der-steuer-absetzen/1952688.html).
Die Anforderungsschwelle ist dabei bewusst niedrig gesetzt. Die Weiterbildung darf nur nicht erkennbar lediglich ein privates Interesse sein. Dabei kommen viele Posten zusammen, denn neben Kurs- und Prüfungsgebühren sind auch Fahrten zu einem Termin wie auch Übernachtungs- und Verpflegungskosten absetzfähig. Wer für die Weiterqualifizierung einen Kredit aufnehmen muss, kann auch die Zinskosten steuerlich geltend machen.


Abziehen muss der Steuerzahler allerdings das Geld, das er von einem Dritten – Staat oder Arbeitgeber – zurückerhält.


Daneben fördert der Staat aber auch direkt die Weiterqualifizierung. Dabei müssen Sie nicht immer von Arbeitslosigkeit betroffen sein. Viele Programme unterstützen vielmehr ganz gezielt die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit, um es gar nicht erst zur Arbeitslosigkeit kommen zu lassen. Im Dschungel der Förderprogramme sind sowohl der Bund, wie auch die Bundesländer aktiv. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat unter www.foerderdatenbank.de wesentliche Förderinstrumente zusammengefasst, wo auch die Bedingungen nachlesbar sind.

Daneben haben zahlreiche Bundesländer landesrechtlich sogenannte Bildungstage festgeschrieben. Arbeitnehmer haben hier einen Anspruch auf bezahlten Sonderurlaub, um sich weiter zu qualifizieren.


Eine Übersicht für die wichtigsten Förderprogramme und die landesgesetzlichen Regelungen zur Weiterqualifizierung finden Sie im -> Downloadbereich.

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