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Jeden Tag werden Sachverständige für die verschiedensten Bereiche gesucht. Hierfür hat der BDSF eine Plattform bereitgestellt, die sowohl denen, die einen Sachverständiger suchen, als auch denen, die Ihre Sachverständigentätigkeit Anbieten von großem Nutzen sein kann.

Die Sachverständigensuchmaschine des BDSF unter www.bundesverband-gutachter.de wird tagtäglich mehr als 400-mal aufgerufen. Sowohl Gerichte, Behörden und Unternehmen als auch Privatpersonen greifen auf das Sachverständigenverzeichnis zu, um Fachleute zu finden. Ob es zu einer Kontaktaufnahme und somit auch zu einer möglichen Beauftragung kommt, hängt nicht selten von den Angaben im Profil ab. Eine optimierte Darstellung erhöht die Auffindbarkeit über Suchmaschinen.

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Im Sachverständigen Bereich können Rechtsstreitigkeiten recht langwierig und teuer werden. Im schlimmsten Fall kann ein Gerichtsverfahren die finanziellen Ressourcen des selbstständigen Sachverständigen vollkommen aufzehren, so dass oft auch die private Existenz in Mitleidenschaft gezogen wird.

Eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige übernimmt bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung die gesamten Verfahrenskosten und bietet damit eine rechtliche Sicherheit.

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Der selbständige Sachverständige haftet, wie jeder andere Selbständige, für seine Produkte und Dienstleistungen. Dabei gibt es immer wieder Fälle, bei denen ein selbstständig arbeitender Sachverständiger zur Kasse gebeten wird.

Da Sach-, Vermögens- und Personenschäden schnell hohe Summen erreichen können, kann das im schlimmsten Fall zum privaten Ruin führen. Damit es gar nicht erst dazu kommt, sollten selbstständige Sachverständige bereits vor Beginn ihrer Tätigkeit eine umfassende Betriebshaftpflichtversicherung abschließen.

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Grundsätzlich kann der Sachverständige Hilfskräfte hinzuziehen, die ihm bei der Erstellung, den Untersuchungen oder der Recherche zur Hand gehen. Als Richtlinie, wie und in welchem Umfang Sachverständige auf Hilfskräfte zurückreifen können, kann die Mustersachverständigenordnung des DIHK gelten.

Bis 2012 war geregelt, dass Sachverständige bei außergerichtlichen Leistungen Hilfskräfte auch dann einsetzen können, wenn es nicht um Vorbereitungsarbeiten geht. Die einzige Voraussetzung sollte die Offenlegung von Art und Umfang der Mitwirkung sowie die Zustimmung des Auftraggebers sein.

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Darf ein Sachverständiger in einem Verfahren auch dann tätig werden, wenn er ein Anstellungsverhältnis hat oder als Geschäftsführer eines Unternehmens tätig ist? Diese Frage beschäftigt sowohl viele Sachverständige als auch Gerichte. Das Landgericht Freiburg hat am 15.04. 2016 nun ein weiteres Urteil gefällt ( Az 12 O 115/13).

In dem zugrundeliegenden Fall gab der gerichtlich bestellte Sachverständige in seinem Gutachten an, dass er neben seiner Sachverständigentätigkeit als Geschäftsführer eines Unternehmens tätig sei, welches ähnliche Produkte vertreibe wie das streitgegenständliche Produkt. Der Kläger stellte daraufhin einen Ablehnungsantrag mit der Begründung, dass der Sachverständige im selben Geschäftsbereich tätig sei und seine Erkenntnisse aus dem Verfahren möglicherweise dahingehend nutzen wolle, um ein ähnliches Produkt in den Verkehr zu bringen und damit eine Konkurrenz zu dem streitgegeständlichen Produkt aufzubauen.

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Über viele Jahrzehnte gab es in den Sachverständigenordnungen der Kammern eine Altersbegrenzung für Sachverständige. In den meisten Fällen war geregelt, dass der Antragsteller das 30. Lebensjahr vollendet haben musste und zum Zeitpunkt der Stellung des Antrags auf erstmalige Bestellung das 62. Lebensjahr nicht vollendet haben durfte.

Das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass eine generelle Altersgrenze eine nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unzulässige Benachteiligung wegen des Alters darstelle. Dies gilt auch für die oftmals automatische Beendigung der Bestellung mit dem 68. Lebensjahr.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat diese Rechtsprechung 2012 in die Mustersachverständigenordnung (MSVO) übernommen, die als Vorlage für die Sachverständigenordnungen (SO) der einzelnen Kammern gilt.

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Bis zum Jahr 2012 gab es für die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen keine in der Sachverständigenordnung verankerte Pflicht zur Weiterbildung. Der Sachverständige musste zwar alles tun, um seinen Wissensstand aktuell zu halten und die neusten technischen Entwicklungen zu kennen, er musste dies der Bestellkörperschaft jedoch nicht nachweisen. In seltenen Fällen wurden Sachverständige aufgefordert Gutachten vorzulegen.


Dies wurde von den Kammern meist dann eingefordert, wenn gegen den Sachverständigen Beschwerden von Auftraggebern vorlagen und sich die Kammer ein Bild von der Vorgehensweise und dem Kenntnisstand des Sachverständigen machen wollte.

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Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist nach den gesetzlichen Bestimmungen der DGUV Vorschrift (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) eine fachkundige Person, die den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und der Unfallverhütung unterstützt. Fachkräfte für Arbeitssicherheit verfügen über eine spezielle Ausbildung, die es ihnen möglich macht, Unfallgefahren am Arbeitsplatz wahrzunehmen und Unfallverhütungsmaßnahmen vorzuschlagen.

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In Deutschland werden verschiedene Messgeräte eingesetzt, um Geschwindigkeitssünder zu überführen und empfindlichen Bußen und Fahrverbote auszusprechen.
Am 29.07.2016 kam es nun zu einem ersten Verhandlungstermin beim Amtsgericht Mettmann in einem Verfahren, wo geklärt werden soll, ob das eingesetzte Messgerät überhaupt in der Lage war, richtige Messungen vorzunehmen. Mehrere unabhängige Sachverständige wurden für eine Begutachtung herangezogen. In dem Verfahren ging es um das Messgerät Traffi-Star S350, welches in eine Baustelle der A3 bei Mettmann/Hilden eingesetzt wurde.

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Der Sachverständige (Sachkundige) muss zur Instandhaltung von Feuerlöschgeräten schriftlich berechtigt sein.

In der DIN 14406-4 werden die grundsätzlichen Anforderungen an Prüfer von Feuerlöschern genannt. In der Praxis hat sich allerdings herausgestellt, dass Prüfer von Feuerlöschgeräten auch den Voraussetzungen nach der Betriebssicherheitsverordnung entsprechen müssen. In den technischen Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1203 werden alle Anforderungen noch einmal konkretisiert.

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Rechtliche Gleichstellung der ö.b.u.v. und der gemäß DIN EN 150/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen


Im deutschsprachigen Raum ist zu wenig bekannt, dass es eine gesetzlich verankerte Gleichstellung von Sachverständigen gibt. Viele europäische Normen und Richtlinien stehen zwar im Fokus der Aufmerksamkeit, nur im Bereich des Deutschen Sachverständigenwesens wird die gültige Gesetzgebung Europas noch nicht genügend realisiert.
Daher bringen wir an dieser Stelle den Abdruck einer Mitteilung des European Committee for Quality Assurance (EUC):

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Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) ist für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz auf Baustellen zuständig. Seit 1998 ist die Bestellung eines SiGe-Koordinators in der Baustellenverordnung (BaustellV) geregelt.

In der Ausführungsphase des Bauvorhabens koordiniert der SiGeKo die Anwendung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 ArbSchG und berücksichtigt sicherheits- und gesundheitsschutzrelevante Wechselwirkungen zwischen Arbeiten auf der Baustelle und anderen betrieblichen Tätigkeiten auf der Baustelle.

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2014 wurde die neue EU-Verbraucherrichtlinie umgesetzt und damit ein in ganz Europa einheitliches Widerrufsrecht eingeführt. Die Vorteile der Verbraucher bestehen in einer größeren Anzahl an Angeboten und einer höheren Rechtssicherheit. Online Anbieter hingegen müssen sich seitdem jedoch auf eine immer höhere Anzahl an Konkurrenten aus dem Ausland einstellen.

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Immer wieder stellt sich die Frage, in wie fern der Sachverständige zu Rechtsfragen Stellung nehmen darf. Rechtsdienstleistungen dürfen vom Sachverständigen dann erbracht werden, wenn sie als Nebenleistungen zum Berufs- oder Tätigkeitsbild gehören (so § 5 Abs. 1 RDG). Ob eine solche Nebenleistung gegeben ist, muss nach dem Inhalt, Umfang und dem sachlichen Zusammenhang mit der Sachverständigentätigkeit beurteilt werden.

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Risikomanagement ist nach der Norm ISO 31000: 2009 eine Führungsaufgabe, im Rahmen derer die Risiken einer Organisation identifiziert, analysiert und bewertet werden. Hierzu sind übergeordnete Ziele, Strategien und Politik der Organisation für das Risikomanagement festzulegen. Im Einzelnen betrifft dies die Festlegung von Kriterien, nach denen die Risiken eingestuft und bewertet werden, die Methoden der Risikoermittlung, die Verantwortlichkeiten bei Risikoentscheidungen, die Bereitstellung von Ressourcen zur Risikoabwehr, die interne und externe Kommunikation über die identifizierten Risiken (Berichterstattung) sowie die Qualifikation des Personals für das Risikomanagement.

 

Datum: 10.11.2016
Veranstalter: Kooperation Brandstetter & Dornhackl
Veranstaltungsort: Courtyard-Marriott, Linz a.d.Donau
Seminarpreis: € 348,-/Teilnehmer zuzüglich 20% MwSt.

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Seit dem 09. Januar 2016 gibt es für Streitigkeiten zwischen Unternehmern und Verbrauchern eine Alternative zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Das alternative Streitbeilegungsverfahren macht es möglich, dass von unabhängigen und unparteiischen Stellen schnelle und kostengünstige Verfahren durchgeführt werden können.

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In den letzten Wochen gab es im Deutschen Fernsehen mehrere Berichterstattungen (z.B. SWR) zum Thema Gutachter. Vermehrt ging es um die Frage, weshalb es immer wieder zu fehlerhaften Gutachten kommt und welche Auswirkungen diese Fehler auf betroffene Personen haben. In den meisten Fällen wurden medizinische und psychiatrische Gutachten genannt. Die Berichterstattung war nicht zu beanstanden.

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Im September ist es so weit. Eine neue Version der ISO 9001 wird in Kraft gesetzt. Millionen von Unternehmen, die nach diesem internationalen Standard arbeiten, sind nun gefordert, in den nächsten Monaten und Jahren auf die aktuelle Version umzustellen. Viele Gerüchte kursieren bereits und sind Gegenstand wilder Spekulationen.

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Der Qualitätsverbund des BundesVerbands

Qualität ist wichtig und der Vorbote für zufriedene Kunden. Wie erreicht man jedoch eine gleichbleibende Qualität?
Qualität lässt sich schaffen, indem man wichtige Prozesse abbildet, sie ihm Unternehmen implementiert und die Prozesse dazu nutzt Abläufe zu überwachen und zu verbessern, um dadurch eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten.

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Seit dem 01.01.2015 gilt über die Pflicht zur Zahlung des Mindestlohnes hinaus nach § 17 Mindestlohngesetz die Pflicht des Arbeitgebers, die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer aufzuzeichnen und die Aufzeichnungen mindestens 2 Jahre aufzubewahren. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 30.000 €. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgabe wird durch den Zoll überprüft.

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Nachdem von Seiten unserer Mitglieder immer wieder der Wunsch nach geeigneten Versicherungsleistungen laut wurde, hat der Vorstand nach intensiven Recherchen und Verhandlungen mit mehreren Versicherungen hervorragende Konditionen für BDSF Mitglieder vereinbaren können.

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Seit dem 01. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von brutto 8.50 Euro (Mindestlohngesetz MiLoG).

Dieser Mindestlohn ist in vielen Unternehmen kaum relevant, weil der tarifliche Stundenlohn diesen Mindestlohn bereits übersteigt.

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Welcher Unternehmer hat dies nicht schon einmal erlebt?

Unzufriedene Kunden oder neidische Konkurrenten veröffentlichen in Foren oder auf entsprechenden Blogs Beiträge und lassen ihrem Unmut freien Lauf.

Häufig überschreiten die Beiträge eine objektive Darstellung von Ereignissen. So werden Sachverhalte verdreht und Unwahrheiten verbreitet, gegen die sich der Betroffene nur schwer zur Wehr setzen kann. Über entsprechende Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, können diese Einträge Jahrzehnte von jedermann leicht gefunden werden. Die wirtschaftlichen und persönlichen „Schäden“ können dabei enorm sein und im schlimmsten Fall einen existenzvernichtenden Charakter annehmen.

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