Immobilien

Bewertung: 4 / 5

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Die Fassade als Teil der Außenwand - auch als Synonym dafür - ist ein mehrfunktionaler Bauteil. Zusätzlich zu allen baukonstruktiven Eigenschaften und Anforderungen hat dieser Bauteil auch eine architektonische Eigenschaft. Die Ursache war schnell gefunden. Im Metallfassadenbereich wird hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt, dem Gebäude ein bestimmtes Aussehen zu geben, der Aspekt des dekorativen Aussehens besonders hoch bewertet.

Zur Beurteilung des dekorativen Aussehens gilt als Grundsatz, dass derartige Beeinträchtigungen unter gebrauchsüblichen Bedingungen zu beurteilen sind, d.h. die Beurteilung erfolgt aus einem Betrachtungsabstand und z.B. unter Beleuchtungsbedingungen, die bei der späteren Nutzung üblich sind.

Die Beurteilung einer Fassade erfolgt im Abstand von 4,0 m; und in keinem Fall vom Gerüst.

Daraus ergeben sich folgende Abstände:

Detail (Anschlüsse etc.) ab 1,0 m
(Fensterbank-Anschluss WDVS)

Farbe /Textur Außenwand ab 4,0 m (Fassade, Sandwichelemente)

Kanten /Attiken /Ebenheiten ab 6,0 m (Dachrandabschluss)

 

 

 

 

Literaturnachweis:

VOB Teil C DIN 18345 WDVS Ausgabe 2005
VOB Teil C DIN 18351 Fassadenarbeiten Ausgabe 2002
DIN 18202 Toleranzen im Hochbau

Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten bei Gebäuden" - AIBau1 Prof. Dr.-Ing. Oswald

Visuelle Beuteilung von lackierten Oberflächen auf Aluminium" - Merkblatt VFF2

Richtlinie zur Beurteilung beschichteter Oberflächen" - Arbeitskreis
Sachverständige im bayrischen Maler- und Lackiererhandwerk

Ziegeloberflächen" - ARGE Ziegeldach e.V.

RAL Gütegemeinschaft

GSB International e.V. (Gütegemeinschaft für die Stückbeschichtung von Bauteilen) Stoff- und Herstelllernormen

*1 Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik
*2 Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.

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